Reisetipp

Andalusien – ein Fest für die Sinne

Denken wir an Spanien fällt uns meist spontan folgendes ein: Sonne und Meer, Stierkampf und Flamenco, stolze Menschen und maurische Paläste. Dabei ist all dies typisch für Andalusien, die sonnenverwöhnte Region im Süden Spaniens. Hier hat fast 800 Jahre lang die arabische Kultur das Land geprägt und überall ihre Spuren hinterlassen. Darunter findet man heute noch Schätze wie die Alhambra in Granada und die Mezquita in Córdoba. Unter den arabischen Eroberern galt «Al Andalus» als fortschrittlichstes Land der alten Welt. Aber auch die katholischen Könige wollten ihnen in nichts nachstehen und hinterliessen ebenfalls viele interessante architektonische Zeugnisse. Für Reisende ist Andalusien so vielfältig, dass jeder findet, was er sucht: Traumstrände oder schneebedeckte Berge in der Sierra Nevada, Olivenplantagen soweit das Auge reicht, malerische weisse Dörfer oder historische Städte mit reichem, faszinierendem Brauchtum.

Granada und die Alhambra

Schon die Lage von Granada am Fusse der Sierra Nevada ist einzigartig. Die maurischen Stadtteile mit ihren weissen Häusern breiten sich an den drei Hügeln Albayzín, Sacromonte und am Alhambrahügel aus. Darüber erheben sich grandios die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada. Bekannt ist die Stadt vor allem wegen der Alhambra, dem berühmten maurischen Palast mit den Generalife-Gärten. Sie gehört zu den eindrucksvollsten Kulturdenkmälern der Welt und ist gleichzeitig das schönste noch erhaltene Beispiel arabischer Palastbaukunst. Hinter den Palastmauern erwartet uns eine Atmosphäre wie aus 1001 Nacht.

Sevilla – Hauptstadt des Flamenco

In Sevilla findet man alles, was für Andalusien typisch ist. Orientalische Paläste wie aus 1001 Nacht, Kirchen mit herausgeputzen Madonnen, bunte Gassen, blumengeschmückte Balkone und Innenhöfe und Orangenbäume als Strassenschmuck. Man riecht betörende Düfte und von überallher hört man Flamencoklänge. Hier treffen Orient und Okzident aufeinander. Zu den beeindruckendsten Bauwerken Sevillas gehören die Real Alcázar und die mächtige Kathedrale mit der Giralda, dem Wahrzeichen der Stadt.

Córdoba – Stadt der schönen Innenhöfe

Schon allein wegen der Mezquita lohnt sich ein Besuch in Córdoba. Sie ist das Vermächtnis der Araber, die Córdoba um die erste Jahrtausendwende zu einer der bedeutendsten Städte der damaligen Welt erblühen liessen. Die Moschee-Kathedrale von Córdoba gehört zu den grössten ehemaligen Moscheebauten weltweit. Sie entstand zwischen dem 8. und 10. Jh. Nach der Reconquista liessen die christlichen Herrscher mitten in der Moschee eine gotische Kathedrale errichten; heute ist sie die römisch-katholische Kathedrale der Stadt. Ein Bummel durch die quirligen Gassen Córdobas ist auch sonst ein Erlebnis. Riskieren Sie einen Blick in die einzigartigen, blumengeschmückten Innenhöfe, denen jedes Jahr im Mai ein eigenes Festival gewidmet ist!

Weisse Dörfer – typisch Andalusien

Faszinierend – und so typisch für Andalusien – sind die «pueblos Blancos», die weissen Dörfer. Mit ihren weiss gekalkten Häusern, den engen, verwinkelten Gassen, den lauschigen Innenhöfen, den vielen Zitronen-, Orangen- und Olivenbäumen, die malerisch vor antiken Gemäuern wachsen, haben sie einen ganz aussergewöhnlichen Charme.

Was meinen die Spezialisten von Twerenbold?

Verena Schütz, Product Managerin

«Was man in Andalusien unbedingt gemacht haben sollte»:

  • Vom NH Córdoba Guadalquivir aus über die römische Brücke direkt zur Mezquita gehen
  • Durch die malerischen Gassen der typischen weissen Dörfer schlendern
  • Eine Flamenco-Show in Sevilla besuchen (z.B. im Casa de la Guitarra)
  • In der Altstadt von Cádiz leckere Sangría und frische Oliven geniessen

Chiara Foroni, Reiseberaterin

«Meine Gründe, warum man Andalusien besuchen sollte»:

  • Die eindrückliche maurische Architektur in Städten wie Granada, Sevilla & Córdoba
  • Die über 800 km lange tropische Küste Andalusiens – ein wahrer Traum
  • Das südländische Ambiente, welches vom fröhlichen und gastfreundlichen Charakter der Andalusier geprägt wird

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