Einmal Dattelpalme und zurück...

Die abenteuerliche Rückführung unserer Busse aus Marokko

Unsere beiden Chauffeure Rico Pedretti und Thomas Rothschild mussten im März aufgrund der Corona-Pandemie ihre Marokko-Reise abbrechen und die Busse in Marokko stehen lassen, da von heute auf morgen keine Fähren mehr ausliefen. Vor kurzem war es endlich soweit: Die beiden konnten endlich ihre Busse in Marokko abholen. In ihrem Reisebericht schildern sie die abenteuerliche Rückführung der schmerzlich vermissten Busse. Endlich ist unserer Flotte wieder komplett!

14. Oktober 2020

Reisebericht unserer Chauffeure Rico Pedretti und Thomas Rothschild

…sechs Monate, 15 Tage und 8 Stunden. Wir (Thomas Rothschild und Rico Pedretti) sitzen im Bus und fahren zum Flughafen Zürich-Kloten.

Seit Monaten warten wir auf diesen Tag, um unsere in Marokko zurückgelassenen Busse zu holen. Zwei frühere Versuche wurden wegen Corona abgesagt. Es brauchte schon unzählige Bewilligungen, einen negativen Corona-Test (nicht älter als 72 Stunden), eine gebuchte Hotel Reservation etc. um überhaupt in Marokko einreisen zu dürfen. Unzählige Male haben wir unsere Dokumente, Bewilligungen durchgesehen und überprüft. Alles scheint vorhanden zu sein. Aber Thomas fehlt eben das eine wichtige Dokument…

Rückblick März 2020  – was ist damals passiert?

Thomas: Alles fing wie geplant an. Am Donnerstag, den 05.03.2020 holte ich 25 gut gelaunte, erlebnishungrige Fahrgäste am Flughafen in Malaga ab und wir machten uns auf den Weg nach Tarifa zur Fährüberfahrt nach Tanger (Marokko). Auch die folgenden Tage in Marokko liefen gemäss der Programmausschreibung. 

Dann kam der ominöse 12.03.2020!!! Der Tag lief wieder programmgemäss und wir checkten am Abend in unserem Vertragshotel in Rabat ein. Schon während des Nachtessens erhielt ich die schlechte Neuigkeit, dass alle Fährverbindungen zwischen Marokko und Spanien eingestellt wurden. Dies wurde auch nach einer telefonischen Rückfrage bestätigt. Die weitere Geschichte lesen Sie im ersten Reisebericht über die Rückführung aus Marokko.

Zum damaligen Zeitpunkt ging ich davon aus, dass ich für ca. 2  - 3 Wochen zu Hause sein werde und dann anschliessend die ursprünglich geplante Serie «Andalusien und Algarve» fahren würde. Mein gesamter Kleiderschrank befand sich im Bus, da ich davon ausging, für 3 Monate auf der iberischen Halbinsel zu sein. Wie man jetzt weiss, sind aus den angedachten 2 - 3 Wochen 7 Monate geworden...

Rico: «Sofort die Reise abbrechen»! Diese Worte dringen vom Büro in Baden Rütihof durchs Handy in mein Ohr beim Mittagessen in Fès. Im Stundentakt wurden europaweit Flüge annulliert. Und trotzdem schaffte es Twerenbold Flüge für zwei Gruppen aus Marokko umzubuchen. «Was für eine Meisterleistung!».

Nun hiess es: Stadtbesichtigung Fès abzubrechen, zurück zum Hotel, Koffer packen und mit dem Bus ca. 5 Stunden nach Casablanca fahren. Dort übernachten und am nächsten Morgen um 05:00 Uhr zum Flughafen, um den für 08:30 gebuchten Flug zu erwischen. Die Gruppe von Thomas Rotschild ist schon am 13. ausgeflogen. Nun war es an ihm meine Gruppe zu begleiten.

Pünktlich hob der Flieger ab. Es ist geschafft, die Gruppe ist auf dem Rückweg...zurück blieb nur – ich ...

Gemütlich fuhr ich nach Marrakesch. Ich quartierte mich in einer Absteige ein und wartete auf 18:00 Uhr. Eher unüblich für Marokko, erschien der junge Mann pünktlich. Achmed hatte die Aufgabe mich mit dem Bus zur Firma Ouhadou zu begleiten, um den Bus dort einzustellen. Einige Kilometer ausserhalb von Marrakesch parkte ich den Bus in einer grossen Halle ganz hinten links. Es standen bereits ein zweiter Twerenbold Bus (von Thomas Rotschild) und vier weitere Deutsche Busse drin. Ich war ganz nervös und viele Gedanken führten ein Rennen in meinem Hirn. Wie lange wird das wohl dauern?... «sicher nicht mehr als zwei bis drei Wochen» redete ich mir die Situation schön.  Also nehme ich nur das nötigste mit nach Hause.

Frühzeitig war ich am Flughafen Marrakesch. Ich traute meinen Augen nicht. Eine Menschenmenge wie auf einem überfüllten Basar. Meine Ohren nahmen sofort das Geräusch der schreienden Menschenmenge auf. Jeder versuchte lauter zu brüllen, um den Gegenspieler zu übertönen. Ein Gemisch von gebrochenem Englisch, Französisch und Arabisch ... Riesige Menschenschlangen warteten vor dem Check-In Schalter der Air France. «Oh Mann, das dauert ja ewig!» fluchte ich innerlich. Und dann sah ich ihn. Ein Schalter, Menschenleer. CHECK-IN BUSINESS ein Blick auf mein Ticket, wow siehe da, Twerenbold hat Business für mich gebucht. «Dankeschön» Im Handumdrehen hatte ich meine Bordkarte und gut gelaunt ging ich zum Kaffeetrinken.

Mit dem Pass in der Hand stand ich am Zoll-Schalter zur Ausreise. Der Zöllner studierte meinen Pass sehr genau, ...runzelt die Stirn, ... atmet tief durch, … und sagt in ruhiger Stimme.

«Nein, du hast doch einen Bus dabei! Was ist mit dem?»  

«Corona-bedingt kann ich den nicht mitnehmen!»

«Ja klar, aber dafür brauchst du eine Bewilligung. Ohne Bus auszureisen ist nicht erlaubt.»

«UPS! Und wo gibt`s die Bewilligung?»

«Wieder raus, ganz nach hinten links, dann zweimal rechts, unter der Schranke durch, den Kiosk auf der rechten Seite links liegen lassen, den Gang entlang, rechte Seite erste Tür.»

«OHHH Okay». Es dauerte schon eine Weile, bis ich die erste Tür auf der rechten Seite fand.

Nach einigen Minuten verliess ich das Büro, in dem der freundliche Officer seine Zeit totschlägt.        In der Hand hielt ich die «Bewilligung».

Zurück bei demselben Zöllner, «Nun gut, aber jetzt muss die Polizei das noch abstempeln.»

Verdutzt, erstaunt und genervt frage ich «wo?»

«Gleich da drüben! Und danach brauchst du nicht mehr zu mir kommen. Du kannst einfach durch gehen.»

Gesagt getan, und so sass ich eine Stunde später im Flieger nach Paris in der Business Class und schlürfte wichtig ein Glas Champagner.

Nach einer Zwischenübernachtung in Paris erreichte ich Zürich am 18. März 2020

Erst Tage später erfuhr ich von Thomas, dass er keine solche Bewilligung gemacht hat. Es hätte Ihn auch niemand darauf aufmerksam gemacht. Ich erwiderte lässig «aber so was weiss man doch»…

Gegenwart: Oktober 2020

Thomas: Mittlerweile ist Oktober und zwei geplante Abholungen der Busse mussten verschoben werden, da die Fallzahlen in Marokko keine Einreise erlaubten.

Mein Kollege Rico bekam im März eine Bestätigung der Polizei, dass er seinen Bus in Marokko stehen lassen durfte. Diese Bestätigung hatte ich nicht erhalten, was mir in der Folgezeit schlaflose Nächte bereiten sollte.

Endlich…… Die Fallzahlen der Neuinfizierten in Marokko gingen zurück, so dass eine Einreise unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist (Vorlage eines negativen Corona-Tests, der bei Einreise nicht älter als 72 Stunden  ab Bekanntgabe des Ergebnisses sein darf, Bestätigung einer Hotelreservierung in Marokko).

Am 03. Oktober 2020 war ein Flug für Rico und mich von Zürich über Amsterdam nach Marrakesch gebucht.. Sollte es dieses mal wirklich klappen und bekomme ich meinen Bus ohne Bestätigung auf die Fähre?

Also ab zum Arzt, ein Stäbchen durch den Rachen und Nase (Gott sei Dank, nicht umgekehrt), und am 02.10.20 war das negative Corona-Testergebnis da. Ebenfalls lag in der Zwischenzeit die Hotelreservierung durch unsere örtliche Agentur vor.

Nun sollte einer problemlosen Einreise nach Marokko gewährleistet sein.

Die Agenturleiterin aus Marokko bat mich um einen Gefallen. Sie würde sich sehr freuen, wenn ich ihr aus Deutschland 3 kg Roggenmehl mitbringen könnte, da sie ihr Brot selbst backt. Ich brauche nicht zu betonen, wie der Zoll reagiert hat, als ein Koffer mit 3 kg weissem Pulver auftauchte. In weiser Voraussicht liess ich die Pakete von meiner Frau nochmals in Plastiktüten verstauen, da ich davon ausging, dass die Pakete angestochen werden. So war es dann auch, stellte aber kein grösseres Problem dar.

Rico: Ich fühle die Nervosität von Thomas, bezogen auf die fehlende Bewilligung. Viel zu früh erreichen wir den Flughafen Zürich. Sofort begeben wir uns zum Check-In Schalter, um unsere Koffer los zu werden. Problemlos erhalten wir unsere Boarding Pässe und Thomas erleichtert sich durch ein tiefes Schnaufen. Ich schaue ihn ermahnend an, «du bist noch nicht in Marokko»

Mit bedeutungslosem Plaudern schlagen wir die Zeit bis zum Boarding tot. Dabei verrät mir Thomas, dass er drei Kilo Mehl im Koffer transportiert. Ein Geschenk für Elizabeth in Tanger. Es ist uns beiden sofort klar, dass dieses weisse Pulver nicht sofort als Mehl definiert wird. Ich kann es nicht verkneifen, Thomas ein bisschen auf den Arm zu nehmen. «Weisses Pulver (Mehl)! Oh Mann, ich sehe schon, wie du abgeführt wirst. Ich werde nicht auf dich warten».

Ding, Dang, Dong. Einige Namen werden über die Lautsprecher ausgerufen, um sich beim Boarding Schalter zu melden. «Haben die uns ausgerufen?» fragt mich Thomas. Mein gemütliches «Nein» reicht ihm nicht. Er eilt zum Schalter, um nachzufragen. Ohne seinen Namen zu nennen meint der freundliche Herr. « Wir meinen nicht Sie, Herr Rotschild.» Verdutzt kam Thomas zu mir und meint, «woher kennen die meinen Namen»? Deutlich erkenne ich die Schweissperlen auf seiner Stirn. Ich zucke nur mit den Achseln und erwiderte: « Drei Kilo weisses Pulver (Mehl) und keine Bewilligung, da fragst du noch.»

Beim Boarding liess es sich Thomas nicht nehmen den selben freundliche Herrn zu fragen: «Bitte wo her kennen Sie meinen Namen?» «Die Polizei hat Sie schon den ganzen Morgen auf dem Radar!» Lachend zieht der Mann die Maske runter und berichtigt: « Nein Ihr beide habt doch bei mir eingecheckt.» Nun mussten wir drei laut los lachen. Aber deutlich sehe ich aus den Augenwinkeln wieder diese Schweissperlen auf Thomas Stirn.

Um 11.40 Uhr hob der Flieger mit uns beiden an Bord in Richtung Holland ab. Nach einem anderthalbstündigen Zwischenstopp und Umstieg in Amsterdam ging es dann für uns weiter. Zielflughafen: Marrakesch.

Heimlich verriet mir Thomas, dass die fehlende Bewilligung ihm Kopfschmerzen bereitet.

Thomas: Natürlich kreisten immer die Gedanken an die fehlende Bewilligung bei mir im Kopf herum und ich besprach das auch mit meinem Kollegen Rico. Vorsorglich hatte ich mir eine Bescheinigung meiner Firma besorgt, natürlich in französischer Sprache, dass ich meinen Bus zurückführen darf, mit allen Angaben zum Fahrzeug, zu meiner Person, Ausweiskopie des Geschäftsleiters, Kopie Handelregisterauszug etc.

Kennen Sie solche Kollegen, von denen man sagt: «Wer solche Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr?»

Rico machte mir richtig Hoffnung. «Mach dir keine Sorgen, ich bring dir Lunchpakete in den Knast und dann noch 3 kg weißes Pulver im Koffer. Müsste klappen.» Meine Schwitzflecken wurden immer grösser.

Landung in Marrakesch. Gepäckausgabe und dann zur Grenzpolizei. Vorlage Reisepass, Coronatest, der Hotelreservierung und Einreiseformular und zack hatten wir unseren Einreisestempel.

Juhu, bis hierhin hatten wir es schon mal geschafft!

Rico: Seit nunmehr 15 Jahren fahre ich nach Marokko und bin hier mittlerweile im gesamten Land bekannt wie ein bunter Hund. Im Vorfeld habe ich meinen langjährigen Reiseleiter und Freund Hassan Mahoub aktiviert, der uns am übernächsten Tag im Hafen von Tanger Med unterstützen soll, falls es zu sprachlichen Problemen kommen sollte.

Hassan hatte nichts besseres zu tun, als alle Serviceleister, mit denen wir auf unseren Marokkoreisen zu tun haben, telefonisch zu informieren, dass wir beide nach Marokko kommen um unsere Busse abzuholen.

Hachem, eine Teppichhersteller und  -händler aus Tinghir liess es sich nicht nehmen, sich ins Auto zu setzen und 400 km nach Marrakesch zu fahren, nur um uns zu treffen. Man kann sich sicherlich unseren Gesichtsausdruck vorstellen, als wir im Hotel ankamen und von Hachem begrüsst wurden. Während unseres gemeinsamen Abendessen stand unser Telefon und das von Hachem nicht still. Reiseleiter, Restaurantbesitzer, Hoteliers…. Alle erkundigten sich nach unserem Wohlbefinden. Man kam nicht zum Essen. Mein bunter Salat wurde schon auf dem Teller welk.

Am nächsten Morgen trafen wir um 10:00 Uhr bei der Firma Ohadou ein, zur Abholung der Busse. Ein paar Tage vorher hatte Thomas mit Alfons Marx (Deutscher Bus-Unternehmer) telefoniert, da er auf Facebook gelesen hatte, dass er seinen Bus schon zurückgeführt hat. Er sagte ihm, dass wir nicht erschrecken sollen, wenn wir den Bus sehen. Zentimeterdick Staub und Sand drauf. Wir waren auf alles vorbereitet.

Wir klopfen am grossen Metalleinfahrttor. Eine kleine Guckklappe wird geöffnet. Wir sagen, dass wir die Chauffeure von Twerenbold sind und unsere Busse abholen wollen.

Die Klappe wird geschlossen und kurze Zeit später wird das Metalltor geöffnet.

Nach sage und schreibe 203 Tagen, 18 Stunden, 14 Minuten und 23 Sekunden sehen wir unsere «Babies» wieder.

Uns entgleisten die Gesichtszüge. Beide Busse wurden nach vorne geholt, die Batterien waren geladen, die Motoren liefen und… beide Busse waren gewaschen. Natürlich muss ich nicht erwähnen, dass nicht eine Flasche Wasser fehlte. Alles war so, wie wir die Busse im März verlassen hatten.

Kurz nach unserem Eintreffen kam auch der Chef von Ouhadou und wir bedankten uns in aller Form. Das Schönste war aber, dass er für die 7 Monate nur ein kleines Trinkgeld für seine Leute haben wollte. Das kam überhaupt nicht in Frage. Wir übergaben ihm einen Umschlag mit einem «sehr grossen Trinkgeld». Anschliessend machten wir uns auf den Weg Richtung Norden.

Gegen 20.30 Uhr erreichten wir dann unser Hotel in M’Diq, dass ca. 40 km vom Hafen Tanger Med entfernt ist. Unserer Freund Hassan Mahoub war in der Zwischenzeit zu uns gestossen und wir verbrachten einen schönen Abend miteinander.

Unsere Fähre nach Genua sollte am nächsten Abend um 22.30 Uhr ablegen. Also machten wir uns um 12.30 Uhr nach einem ausgiebigen Frühstück auf die Socken zum Fährhafen Tanger Med.

Thomas: Meine Sorgen bezüglich der fehlenden Bestätigung traten wieder zum Vorschein. Die Schwitzflecken waren auf einmal wieder da. Rico und Hassan taten ihr Übriges dazu.

Ankunft am Hafen. Autos, LKW’s und vor allem Wohnmobile so weit das Auge reichte. Sehr viele Urlauber, die ihre Wohnmobile im März zurücklassen mussten, da sie ebenfalls von Corona überrascht wurden. Dementsprechende Schlangen gab es am Ticketschalter. 

Nun kommt der Punkt, der mir schlaflose Nächte bereite. Der marokkanische Zoll und die Grenzpolizei.

Vorab möchte ich erwähnen, dass man bei der Einreise mit einem Bus in Marokko eine Art Ersatzfahrzeugschein bekommt. Fahrzeug mit Kennzeichen, Fahrgestellnummer, Name des Fahrzeugführers und vor allem Gültigkeitsdatum sind darauf vermerkt. Dieser marokkanische Fahrzeugschein hat eine Gültigkeit von 6 Monaten.

Ich also ran ans Zollhäuschen, mein Pass, den Fahrzeugschein und den Originalfahrzeugschein griffbereit. Der Zöllner schaut auf den Fahrzeugschein und fragt, was ich von März bis heute in Marokko gemacht habe. Antwort: Nichts. Bus geparkt und nach Hause geflogen und jetzt bin ich wieder da, um den Bus nach Hause zu holen. Verständnisvolles Nicken und ich bekam meinen Stempel. Bei der Grenzpolizei ebenfalls überhaupt keine Probleme. Warum mache ich mich tagelang verrückt? Warum zermartere ich mir mein Hirn und spiele im Geiste sämtlich Optionen durch? Warum, warum, warum.

Aber macht man sich keine Sorgen, dann kommt es knüppeldick. So ist das Leben….

Wir hatten es geschaftt, wir waren im Hafen, hatten alle Formalitäten erledigt, zwar noch nicht auf der Fähre – aber immerhin.

Rico meinte zwar, dass ich mich nicht so sicher fühlen solle, noch sind wir nicht auf der Fähre. Da machte es auch nichts, dass wir als letzte Fahrzeuge gegen 02.00 Uhr verladen wurden.

Nach 57 Stunden Fährüberfahrt mit Zwischenstopp in Barcelona erreichten wir dann morgens um 08.30 Uhr Genua.

Rico: Italienische Polzei: Passaporto, Coronafragebogen (5 Seiten). «Buona giornata e buon viaggio.»

Die letzten 400 km bis zur Firma Twerenbold sollten wir jetzt mit Leichtigkeit schaffen...

Ich versuchte es nach wie vor, Thomas noch etwas nervös zu machen. «Noch bist Du nicht in der Schweiz, noch nicht in der Firma, dein Bus steht noch nicht in der Halle.»

Alles nur Spass, denn Thomas ist ein richtig guter Kollege.

Gegen 14.30 Uhr erreichten wir wohlbehalten Baden-Rütihof. Und so ist unsere Twerenbold Bus-Flotte wieder komplett.

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