Die grosse Jubiläums-Musikreise 2020

In grossen Schritten – oder eher mit Vollgas – nähert sich das Jubiläumsjahr: 125 Jahre Twerenbold, ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte. Im Jubiläumsjahr wollen wir ausgiebig mit Ihnen feiern, liebe Gäste. Es stehen zahlreiche Events, Konzerte und besondere Reiseerlebnisse auf dem Programm. Höhepunkt des Jubiläumsjahres allerdings, ist die grosse Musikreise, die prächtige Städte wie Mailand, Salzburg und Wien, renommierte Musikhäuser und hochkarätige Aufführungen miteinander verschmelzen lässt. Und natürlich als Krönung des 125. Jubiläums: Die Sondervorstellung von «Il Trovatore» in der Mailänder Scala.

Faszinierende Städteperlen entdecken

Die drei Kulturmetropolen Wien, Salzburg und Mailand sind sehr unterschiedlich und alle auf ihre Art faszinierend. Aber eines verbindet die drei Städte: und zwar die Liebe zur Musik und ihre geschichtsträchtigen Spielstätten.

Kaiserstadt Wien

Österreichs Hauptstadt gleicht einer Filmkulisse aus längst vergangenen Zeiten. Prunkvolle Bauwerke erinnern an die bewegte Geschichte der Stadt – ihr kaiserlicher Glanz ist allgegenwärtig. Vor allem die Prachtbauten entlang der Ringstrasse bringen uns zum Staunen, darunter die Hofburg, die Wiener Staatsoper, das Burgtheater sowie das Natur- und das Kunsthistorische Museum. Im Herzen der Stadt ragt das Wahrzeichen Wiens, der Stephansdom, erhaben in die Höhe. Auch kulturell hat die Stadt sehr viel zu bieten, einige der renommiertesten Bühnen Europas und der Welt sind in Wien beheimatet, darunter die prachtvolle Wiener Staatsoper.

Mozartstadt Salzburg

Die Geburtstadt Mozarts lockt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie der Festung Hohensalzburg, Schloss Mirabell und dem Domquartier. Die Altstadt wurde aufgrund ihres einzigartigen Stadtbildes zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Salzburg ist nicht nur reich an Sehenswürdigkeiten, die Stadt an der Salzach besitzt auch eine lange Geschichte als Kunst- und Kulturmetropole. Das kulturelle Erbe der Barockstadt hat seinen Ursprung in den regen Beziehungen mit den südlichen Nachbarstaaten, insbesondere mit Italien. Viele der barocken Bauwerke, wie etwa der Salzburger Dom, stammen von den italienischen Architekten Vincenzo Scamozzi und Santini Solari. Nicht umsonst ist Salzburg als «Rom des Nordens» bekannt.

Mode- und Kulturmetropole Mailand

Mailand ist für viele der Inbegriff der schillernden Welt der Mode und des Designs, der pulsierenden Finanzwelt und internationalen Messen. Tatsächlich ist Mailand aber so viel mehr – beeindruckende Kunststadt mit einer der grössten christlichen Kirchen und Mekka der Opernliebhaber mit einem der berühmtesten Opernhäuser der Welt, der «Scala». Die während der Renaissance regierenden Sforza leisteten sich talentierte Baumeister und Künstler wie Leonardo da Vinci. Er wirkte über 20 Jahre hier und hinterliess zahlreiche Spuren in der Stadt. Das Wahrzeichen Mailands ist natürlich sein Dom. Mit einer Fläche von 12’000 m2 zählt er zu den grössten Kirchen der Welt. Die einzigartige filigrane und detailreiche Marmorfassade bildet das Gegenstück zum wuchtigen Kircheninnern. Von den mit zahlreichen Marmorstatuen bestückten Domterrassen hat man einen ausgezeichneten Rundblick auf die Stadt – an klaren Tagen bis zu den Alpen.

Aufführungen in den besten Musikhäusern

Staatsoper Wien – «Madame Butterfly» von Giacomo Puccini

Die Wiener Staatsoper ist eines der renommiertesten und geschichtsträchtigsten Opernhäuser der Welt – sie feiert dieses Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum. Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts «Don Juan» in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet. Auch heute noch stehen in jeder Spielzeit rund 350 Vorstellungen mit mehr als 60 verschiedenen Opern- und Ballettwerken auf dem Spielplan.

Madame Butterfly ist eine Oper von Giacomo Puccini. Sie basiert auf der Erzählung «Madame Butterfly» von John Luther Long von 1898 und der Tragödie «Madame Butterfly – A Tragedy of Japan» von 1900 von David Belasco. Die Oper wurde in ihrer ursprünglichen Fassung am 17 Februar 1904 im «Teatro alla Scala» in Mailand uraufgeführt.

Mozarteum Salzburg – Orchester «Camerata Salzburg»

Der prunkvolle Grosse Saal im Mozarteum Salzburg ist die Hauptspielstätte der Salzburger Festspiele. Der Saal wurde 1910 –14 im Stil des Münchner Späthistorismus gehalten. Elegant wurden Elemente der lokalen barocken Tradition, des Jugendstils und heimatlicher Baukunst verbunden. Prunkstück des Saales ist die nach ihrem Förderer benannte «Propter-Homines-Orgel», eine ursprünglich 1914 erbaute und 2010 zum zweiten Mal erneuerte grosse Konzertorgel.

Die Camerata Salzburg gehört zu den führenden Kammerorchestern weltweit und ist eines der Stammensembles der Salzburger Festspiele und der Mozartwoche. Im Zentrum des Repertoires steht neben den Werken von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert natürlich das Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart. So ist es vor allem der typische Salzburger Mozartklang, der die Camerata über die Jahre hinweg zu einem Kulturbotschafter der Mozartstadt Salzburg werden liess.

Auditorium di Milano – Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi

1999 wurde das Auditorium di Milano als Konzerthalle eröffnet und innert kurzer Zeit ein kulturelles Zentrum der Stadt. Es beherbergt die Konzerte des Verdi-Orchesters sowie diverse weitere kulturelle Veranstaltungen.

Das Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi – kurz LaVerdi genannt – ist im Auditorium di Milano zu Hause. Dirigent des Orchesters ist seit 2017 der deutsche Claus Peter Flor. Nebst der Ouvertüre von «La Forza del Destino» von Giuseppe Verdi, werden anlässlich unserer Musikreise auch Werke von Beethoven gespielt, der im Jahr 2020 ebenfalls ein Jubiläum feiert – nämlich 250 Jahre Beethoven.

3 Reisen – ein gemeinsames Highlight:

«Il Trovatore» in der Mailänder Scala

Eine Besonderheit der Jubiläums-Musikreise ist es, dass 3 verschiedene Reisevarianten zur Auswahl stehen. Sie haben die Wahl: Wien–Salzburg–-Mailand, Salzburg–Mailand oder nur Mailand – der Höhepunkt und krönende Abschluss der Reise ist für alle die Sondervorstellung von «Il Trovatore» in der Mailänder Scala anlässlich unseres 125-Jahre-Jubiläums. Der weltberühmte Opernsaal wird an diesem Abend ausschliesslich der Twerenbold Reisefamilie seine Türen öffnen.

Scala di Milano – «Il Trovatore» von Giuseppe Verdi

Das ist wirklich aussergewöhnlich: Das Teatro alla Scala für einen Abend ganz in Schweizer Hand. Die Scala verbindet so manches mit der Schweiz: Mit Alexander Pereira leitet seit 2014 der frühere Intendant des Opernhauses Zürich das weltberühmte Opernhaus. Mario Botta, der Schweizer Architekt, hat Anfang des 21. Jh. den klassizistischen Prachtbau auf die Höhe der Zeit gebracht. Er brachte ausserdem dem von Marmorsäulen gesäumten Foyer und dem Zuschauerraum den einstigen Glanz von 1778 zurück, indem er den Originalzustand wiederherstellte.

Die zeitlose Oper «Il Trovatore» von Giuseppe Verdi wurde 1853 erstmals im Teatro Apollo in Rom aufgeführt und frenetisch gefeiert. Sie erzählt die tragische Geschichte der Zigeunerin Azucena. Aus Rache raubte sie Garcia, den Sohn des Grafen von Aragón, um ihn in die Flammen zu werfen. In ihrem Wahn verbrannte sie aber ihren eigenen Sohn und zog darauf Garcia unter dem Namen Manrico auf. Das Schicksal machte Manrico und seinen leiblichen Bruder, den Grafen Luna zu erbitterten Gegnern im Krieg als auch in der Liebe. Die tragische Geschichte wird in der Scala mit internationalen Stars aufgeführt und vom Letten Alvis Hermanis inszeniert. Dieser wurde vom Schweizer Kulturmagazin «du» als einer der zehn einflussreichsten Theaterschaffenden Europas betitelt.

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