Griechenland – Antike trifft Moderne

Antike Tempel, mittelalterliche Burgen und altehrwürdige Klöster oder aber herrliche Strände, Sonnenschein, Schafskäse, Ouzo und Sirtaki-Klänge – Griechenland ist eines der abwechslungsreichsten Reiseländer Europas. Dichte Wälder, tiefe Schluchten, märchenhaft anmutende Höhlen, steile Küsten sowie Sonnenblumenfelder, Orangen- und Olivenhaine, Schafe, Esel und Ziegen prägen das Landschaftsbild. Das Land wird von endlos scheinenden Gebirgsketten durchzogen, deren hohe Berge teilweise eng mit der griechischen Mythologie verwoben sind. Alle Epochen der 5000-jährigen Geschichte Griechenlands haben ihre Spuren hinterlassen – begeben Sie sich auf eine Zeitreise von der Antike in die Moderne!

Athen – das Herz der Antike

Griechenlands Hauptstadt Athen ist zum einen das Herz der Antike, zum anderen eine moderne Metropole. Hier treffen antike Tempel und Theater sowie byzantinische Kirchen auf das Chaos einer modernen Grossstadt mit hippen Szene-Bars, modernen Geschäften und kleinen Tavernen. Athen schafft aber auch den Spagat zwischen orientalischen Einflüssen und west-europäischen Ansprüchen. Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich direkt im Zentrum der Stadt. Die Plaka ist das Altstadt- und Touristenviertel Athens, das weitgehend autofrei ist und zum Flanieren einlädt. Hier begegnen einem überall Spuren aus der Antike sowie restaurierte Bürgerhäuser aus dem 19. Jahrhundert, aber auch zahllose Geschäfte, kleine Tavernen und Cafés. Das Wahrzeichen Athens, die Akropolis, thront majestätisch über der Stadt. Sie erinnert daran, dass hier in der Antike Philosophen wie Aristoteles, Platon und Sokrates viele Grundlagen der europäischen Kultur errichteten.

Die Peloponnes-Halbinsel und ihre antiken Schätze

Der Peloponnes ist eine Halbinsel im Süden Griechenlands. Obwohl, eigentlich ist der Peloponnes durch den künstlich angelegten Kanal von Korinth komplett vom Festland getrennt. Er gilt jedoch trotzdem als Halbinsel und ist an zwei Stellen über Brücken erreichbar. Die Landschaft auf dem Peloponnes ist sehr abwechlungsreich: Von rauen Gebirgen, Sandstränden, grünen Ebenen und Olivenhainen ist auf einer Reise durch den Peloponnes alles anzutreffen. Die mehr als 2000 m hohen Berge sind oft noch Anfang Mai schneebedeckt, wenn an der Küste schon die Badesaison beginnt. Viele bedeutende archäologische Stätten aus der Antike wie Olympia, Sparta, Korinth und Epidauros befinden sich auf dem Peloponnes.

Die spektakulären Metéora-Klöster

Schon die Fahrt zu den Metéora-Klöstern ist ein besonderes Erlebnis. Am Ziel steht man staunend vor den steilen Felsen mit ihren 24 Klöstern zuoberst auf dem Gipfel. Der Name Metéora heisst so viel wie «in der Luft schwebend». Bei nicht ganz klarer Sicht scheint es wirklich so, als würden die Klöster in der Luft schweben. In der heutigen Zeit sind übrigens nur noch sechs der Klöster bewohnt. Die orthodoxen Klöster von Metéora zählen zu den spektakulärsten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten Griechenlands und das nicht erst seit James Bond «in tödlicher Mission» hier gedreht wurde. Schon im 11. Jahrhundert siedelten die ersten Menschen auf den Felsen und gründeten das Kloster Doúpiani. Nach und nach wurden die weiteren Klöster gebaut. Bis ins frühe 20. Jahrhundert konnte man einige Klosteranlagen lediglich über Leitern oder Korbaufzüge erreichen. Heute führen Strassen und Pfade zu den Klöstern.

Delphi mit seinem berühmten Orakel

Delphi ist eine der heiligsten Stätten des antiken Griechenland und vor allem berühmt für sein Orakel. Hier verschmelzen Mythologie, Geschichte und Natur zu einer beispiellosen Einheit. Nach der altgriechischen Mythologie entsandte Zeus zwei Adler aus jeweils gegenüberliegender Richtung, um den Mittelpunkt der Welt zu bestimmen. Als diese sich in Delphi trafen, erklärte Zeus die Stelle zum «Nabel der Welt». Nebst dem wichtigsten Orakel der Antike, befand sich hier eine grosse Tempelanlage zu Ehren des Gottes Appollon. Das Orakel sprach anfangs nur einmal im Jahr, zu Apollons Geburtstag, später sprach es häufiger. Einige Weissagungen des Orakels wurden so berühmt wie ihre Empfänger und gingen in Sagen und Mythen ein. Die Geschichte antiker Persönlichkeiten wie Ödipus, Herkules, Krösus und andere sind eng mit dem Orakel von Delphi verknüpft. Heute noch kann man Reste und Spuren der Heiligtümer nahe dem Ort Delphi besichtigen. Die Ausgrabungen gehören heute zum Unesco-Weltkulturerbe.

Korfu – die «grüne Insel»

Korfu ist, nicht wie andere griechische Inseln, sehr grün und wird daher auch «die grüne Insel» genannt. Durch seine Nähe zu Italien, machte sich hier der römische Einfluss früh bemerkbar. Noch heute kann man auf vielen Häusern Portale aus der venezianischen Zeit entdecken. Auch das macht Korfu so anders: es fehlt jeglicher türkisch-orientalische Einfluss. Zu Korfus Hauptattraktionen gehören natürlich seine schönen, vielfältigen Strände. Aber so verlockend die Strände auch sind: Das Inselinnere ist ebenso schön und abwechslungsreich. Die schmalen Strassen gleichen Achterbahnen und führen in ihrem ständigen Auf und Ab zu immer neuen Aussichtspunkten mit fantastischen Panoramen. In den zahlreichen kleinen Dörfern ausserhalb der Badeorte wird noch die traditionelle griechische Gastfreundschaft gepflegt. Eine der meist fotografierten Sehenswürdigkeiten Korfus ist die Klosterinsel Vlacherna. Ein Höhepunkt ist auch Schloss Achillio, das vor allem bekannt ist, weil die österreichische Kaiserin Sissi dort öfters verweilte.

Was meint die Spezialistin von Twerenbold?

Silsha Böckel, Junior Product Manager

«Was sind die Höhepunkte einer Rundreise auf dem Festland Griechenlands?»

  • Die einzigartigen «schwebenden» Klöster von Metéora, die auf hohe Nadelfelsen gebaut sind
  • Die pulsierende Metropole Athen: Viel Geschichte und Antike aber auch modern und lebendig
  • Die Peloponnes-Halbinsel mit ihren beeindruckenden antiken Stätten inmitten traumhafter Natur

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