Norditalien

Italiens Norden vereint alle Schönheiten, die für «Bella Italia» stehen: Mit Weinreben überwachsene Hügellandschaften, von Villen und exotischer Vegetation gesäumte Seen, mildes Klima, faszinierende Städte und malerische Dörfer, weite Strände und schroffe Klippen, Kunstschätze und eine reiche Kultur und natürlich Gaumenfreuden, die zum Geniessen einladen! Kommen Sie mit auf eine Reise durch Norditalien!

Südtirol

Italien oder Österreich? Obwohl das Südtirol offiziell zu Italien gehört wähnt man sich oft eher in Österreich, trägt es doch zwei Kulturen in sich. Es ist der südlichste deutsche Sprachraum und gleichzeitig die nördlichste Provinz Italiens. Nebst Deutsch und Italienisch wird auch noch ladinisch, eine rätoromanische Sprache, gesprochen. Die mediterran anmutende Atmosphäre mit üppig wachsenden Palmen, blühenden Obstbäumen und ausladenden Weinbergen steht im Kontrast zu der kargen Bergregion der bis zu 3905m hohen Dolomiten. Man findet lebhafte Städte wie Meran oder Bozen und im Gegenzug dazu idyllische Bergdörfer. Geprägt wird die Landschaft Südtirols ausserdem durch über 300 Burgen, Schlösser und Ansitze in oft spektakulärer Lage. Auch kulinarisch hat das Südtirol so einiges zu bieten: Berühmte Weine und Köstlichkeiten wie zum Beispiel der Südtiroler Speck und das Schüttelbrot müssen unbedingt probiert werden. Tiroler Hausmannskost mischt sich mit mediterranen Gerichten: Ob Knödel oder Lasagne, Apfelstrudel oder Tiramisù, es schmeckt auf jeden Fall!

Oberitalienische Seen

Unweit der Schweizer Grenze, südlich der Alpen, liegen die Oberitalienischen Seen, zu denen auch der Comersee und der Gardasee gehören. Der grösste der Seen ist der Gardasee mit 369,98 km². Die Landschaft bezaubert durch ihren mediterranen Charme mit Palmen, Zypressen, Olivenhainen, Weinbergen sowie farbenprächtigen Blumen- und Parklandschaften. An den Seeufern findet man idyllische Fischerdörfer, mittelalterliche Burgen, grosszügige Villen und Palästen und historische Städtchen. Die Dolomiten im Norden halten die kalten Nordwinde ab und sind der Grund für das milde Klima am Gardasee. Schon im Altertum war der See dafür berühmt. Seit dem römischen Kaiserreich wurden die Ufer des Gardasees zum Erholungsort erwählt, was sich bis heute so erhalten hat. Der Comersee ist von allen Oberitalienischen Seen der abwechslungsreichste. Hübsche Dörfer, kleine Häfen und Villen mit gepflegten Gärten und exotischen Pflanzen wechseln sich am Ufer ab. Der See ist wie ein Y in drei Arme unterteilt. Bellagio, der berühmte Kurort liegt an einer der schönsten Stellen des Sees, an der Spitze der bergigen Landzunge. Berühmtheiten wie Filmstar George Clooney sind regelmässig am Comersee anzutreffen, da Sie dort luxuriöse Villen besitzen.

Piemont

Im Piemont, dem «Land am Fusse der Berge», findet man noch das echte unverfälschte Italien. Zahlreiche Burgen, mächtige Kirchen und mittelalterliche Dörfer schmiegen sich in die hügelige Landschaft ein. Auf den rebenbewachsenen Hügeln des Monferrate und der Langhe gedeihen hervorragende Trauben für die guten Weine, die hier gekeltert werden. Das Herz des Piemonts schlägt jedoch in der quirligen Hauptstadt Turin. Von der Industriestadt hat sie sich erfolgreich zur modernen Kunst- und Genussmetropole gemausert. Wer zum ersten Mal durch Turin schlendert, fühlt sich meist eher an Paris erinnert als an Rom oder Florenz. Zufall ist das nicht: Es waren die aus Frankreich über die Alpen gekommenen Savoyerfürsten, die Turin im 16. Jh. zu ihrer Residenzstadt machten und entsprechend im französischen Stil herausputzten. Typisch für Turin sind die kilometerlangen Arkaden und weiten Plätze, die barocken Kirchen und Paläste und die mit Stuck und Spiegeln verzierten alten Kaffeehäuser. Das Piemont ist ausserdem das wohl grösste Feinschmeckerparadies Italiens. Die berühmten und exklusiven weissen Trüffel, qualitativ hochstehende Rotweine, kräftiger Castelmagnokäse und süsser Torrone – all diese Gaumenfreuden hat das Piemont zu bieten.

Toscana

Sanfte Hügellandschaften mit unzähligen Zypressen- und Olivenhainen und endlosen Weinbergen sowie mittelalterlichen Städtchen und Dörfern, die auf den Hügeln kleben, so kennt man die Bilderbuch-Landschaft der Toscana. Die sanften Hügel des Chianti-Gebietes sind überwachsen von Rebbergen. Im Süden der Toscana, der Maremma, findet man von zerklüfteten Klippen über hohe Hügel mit traumhaften Ausichten bis hin zu ruhigen fantastischen Stränden, eine breite Palette an Landschaften. Im Kontrast dazu stehen Kunstmetropolen wie Florenz, Pisa und Siena mit ihren malerischen Altstädten und berühmten Kulturschätzen. Vor der Küste liegt die Insel Elba, wo Napoleon einst im Exil weilte, seine Spuren sind dort noch allgegenwärtig. Man findet hier raue Landschaften mit grün-blauem Meer und felsigen Klippen. Auch wer sich kulinarisch verwöhnen lassen will, ist in der Toscana genau richtig: Fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch und sonnengereiftes Obst, toscanisches Olivenöl und alles begleitet von den berühmten Weinen des Chianti-Gebietes. Kurz gesagt: die Toscana vereint alle Schönheiten Italiens.

Umbrien

Umbrien wird oft als das grüne Herz Italiens bezeichnet. Die Region ist bekannt für ihre auf Hügeln erbauten mittelalterlichen Städte, die dichten Wälder und die schmackhafte regionale Küche. Aufgereiht wie eine Perlekette liegen prächtige alte Städte auf den Hügelzügen Umbriens: Gubbio, Perugia, Assisi, Spoleto und Orvieto haben beispielsweise hervorragend erhaltene historische Ortskerne. Die pulsierende Hauptstadt der Region, Perugia, ist ebenfalls auf einem Hügel gelegen und ihre mittelalterliche Altstadt mit den zahlreichen Galerien und zinnenbesetzten Palazzi lädt zu einem Besuch ein. In der internationalen Universitätsstadt sind Tradition und Moderne wie in kaum einer anderen Stadt Italiens harmonisch miteinander verwoben. Aber auch die weniger bekannten Orte mit ihren römischen Brücken, etruskischen Stadttoren, mittelalterlichen Gassen und steilen Treppenstufen warten darauf entdeckt zu werden. Als Heimat des Heiligen Franziskus zieht Umbrien, und speziell seine Geburtsstadt Assisi, Pilger aus der ganzen Welt an.

Veneto

Die Region Veneto wird natürlich überstrahlt vom Glanz ihrer Hauptstadt Venedig. Sie erstreckt sich von der majestätischen Bergwelt der Dolomiten, vorbei am Ostufer des Gardasees bis in die Poebene und an die herrlichen Sandstrände der oberen Adria. Auf 550 km² erstreckt sich die Lagunenlandschaft, in der sich das Süsswasser zahlreicher Flüsse mit dem Salzwasser des Meeres mischt. Mittendrin liegt auf über 100 Inselchen die einmalige Stadt Venedig. Allein schon ihre Bauweise ist einzigartig: Seit Jahrhunderten ruht die Altstadt auf Millionen von Holzpfählen mitten in der Lagune. Venedigs grösste Sehenswürdigkeit ist somit das Stadtbild selbst mit seinen Kanälen, Gondeln, Brücken und teils winzigen Gässchen. Die bekannteste der 400 Brücken Venedigs ist die Rialto-Brücke aus dem 16. Jahrhundert, ein Wahrzeichen der Stadt. Aber auch zwei weitere Lagunen-Inseln sind eine Reise wert: Murano ist berühmt für seine Kunstwerke aus buntem Murano-Glas, das bis heute von dortigen Glasbläsern in Handarbeit hergestellt wird. Burano hingegen ist nebst dem Kunsthandwerk der Spitzenstickerei bekannt für seine bunten Häuser. Jedes Fischerhaus ist in einer anderen Farbe gestrichen. Aber die Region Veneto lockt natürlich nicht nur mit seiner Hauptstadt. In Verona, der Stadt von «Romeo und Julia», finden alljährlich grossartige Opernfestspiele in der weltberühmten Arena di Verona statt. Weitere Städteperlen sind Padua und Vicenza mit ihren eleganten Palazzi, prächtigen Villen und majestätischen Kirchen mit grossartigen Fresken.

Was meinen die Spezialisten von Twerenbold?

Laura Gisiger, Junior Product Manager

«Was sollte man in Norditalien unbedingt gesehen oder gemacht haben?»

  • Ein Spaziergang am Pragser Wildsee, der idyllisch inmitten der Pragser-Dolomiten liegt
  • Zur Trüffelzeit in Alba, der «Stadt des weissen Goldes» über den Wochenmarkt schlendern und lokale Köstlichkeiten degustieren
  • Panoramafahrt über den Passo Pordoi mit wunderbarem Dolomiten-Panorama
  • Kaffee trinken im romantischen Örtchen Borghetto di Valeggio (Veneto) mit Blick auf die Ponte Visconteo

Delia Senn, Reiseberaterin

Meine persönlichen Höhepunkte in Norditalien»:

  • Die wohlschmeckenden Weine direkt vor Ort in den bekannten Weinregionen Norditaliens degustieren
  • Erholung und Genuss an den Ufern von Comer- und Gardasee mit ihrer exotischen Vegetation und ihren malerischen Städtchen
  • Leckeres Eis in traditionellen Gelaterias mit ihrem einzigartigen Flair geniessen – in Italien schmeckt es halt einfach am besten!

Weiteres zum Thema Norditalien

Weiterempfehlen: