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Reisebericht

Bleder See und Portorož

11. bis 17. April 2024

Slowenien ist ein kleines, aber feines Land. Es besticht durch seine abwechslungsreiche Landschaft, die von den Julischen Alpen im Norden über die Karstlandschaft im Süden bis hin zur Adriaküste reicht. Unsere Mitarbeiterin Flavia Baumann durfte im April eine Reise mit dem Königsklasse-Bus nach Slowenien begleiten und berichtet hier über ihre Reiseerlebnisse in diesem einzigartigen Land.

03. Mai 2024

1. Tag | Donnerstag, 11. April: Schweiz – Bled

In den frühen Morgenstunden geht es bereits los und die Vorfreude steigt nochmals ein Stückchen mehr, denn gleich ist es so weit und der Königsklasse-Bus fährt um die Ecke. Per SMS werden wir informiert, dass die Fahrt etwas später los geht, die kleine Verspätung von 15 Minuten macht allerdings gar nichts. Nach der freundlichen Begrüssung durch Chauffeur Marinko Mijic machen wir uns auf die lange Fahrt an den berühmten Bleder See. Unterwegs gibt es immer mal wieder eine kleine Pause, so auch in der Sonnenstadt Lienz. Die charmanten Gassen laden zum Verweilen und Entdecken ein. Weiter geht die Fahrt dann schlussendlich Richtung Bled und bald schon sieht man den Bleder See zwischen den Häusern glitzern. Da es doch schon 19:00 Uhr ist, beziehen wir gleich die Zimmer und begeben uns dann ans Buffet. Nach einem Willkommensdrink dürfen wir uns selbst an den leckeren Speisen bedienen, das Buffet ist reich an regionalen Speisen und bietet für jeden Geschmack etwas. Der abendliche Blick auf die beleuchtete Burg Bled und das sehr schöne Zimmer runden den ersten Tag gekonnt ab. Über nur zwei kurze Treppen erreicht man vom Hotel aus direkt schon das Seeufer und kann dort die herrliche Aussicht geniessen.

2. Tag | Freitag, 12. April: Bled

Nach einem leckeren Frühstück vom abwechslungsreichen Frühstücksbuffet (es gibt sogar Waffeln!) beginnt der Tag mit einer kurzen Fahrt entlang des Bleder Sees. Währenddessen stellt sich unser Reiseleiter für den Tag, Tomaž, vor. Er ist sehr freundlich und aufmerksam und bringt sofort gute Stimmung in den Bus. Als erstes steht eine Bootsfahrt mit dem Pletna-Boot an. Das kleine Holzboot wird von einem Ruderer betrieben und bringt uns auf einer gemütlichen Fahrt bis zu der kleinen Insel Bled. Dort angekommen, machen wir uns auf den Weg ganz nach oben. Der strahlend blaue Himmel und die satten Farben leuchten wunderbar und so sind wir schon bald auf der kleinen Anhöhe der Insel. Tomaž erzählt uns unterdessen spannendes über die Insel und die kleine Kirche, die darauf steht. In der Kirche darf sogar die Glocke mit einem Seil selber geläutet werden. Als nächstes erklimmen wir die 90 Stufen des „Bell Tower“ wo die Uhr des Turmes betrieben wird. Zurück aufs Festland geht es dann wieder mit dem Pletna-Boot und nach einer kurzen Fahrt durch Bled machen wir unseren Mittagshalt.

Nach dem individuellen Mittagessen geht es weiter zur Burg. Auch dort erhalten wir wieder viele spannende Informationen und dürfen danach die Burg auf eigene Faust erkunden. Die Aussicht von diesem hohen Punkt aus ist atemberaubend und man könnte dort Stunden verbringen. Doch die Cremeschnitte ruft! Auf geht’s zurück zum Hotel in das kleine Café gleich nebenan, wo sich dann auch unser sympathischer Reiseleiter Tomaž verabschiedet und uns dem Genuss der Bleder Cremeschnitte überlässt. Ein gelunger Ausklang für den Tag. Der Rest des Nachmittags steht wieder jedem selbst zur Verfügung. Ein kleiner Spaziergang entlang des Sees bietet sich hier an oder man geniesst einfach die Aussicht.

3. Tag | Samstag, 13. April: Triglav National Park

Heute machen wir uns auf zum einzigen Nationalpark Sloweniens, dem Triglav Nationalpark. Benannt nach dem höchsten Berg im Land, liegt der Park in einem Kesseltal hinter Bled. Nach einer kurzen Fahrt durch wunderschöne Natur erreichen wir das Dorf Stara Fužina, wo wir einen kurzen Spaziergang unternehmen. Das Dorf zählt nur etwa 900 Bewohner und besteht aus malerischen Holzhäusern. Mitten durch das Dorf fliesst ein kleiner Fluss, dessen blaugrüne Farbe in der Sonne funkelt. Weiter geht die Fahrt nach Ukanc, was auch „Ende“ bedeutet. Und das nicht ohne Grund – weiter kommt man nämlich nur noch mit Bergausrüstung. Für uns geht es allerdings über die 595 Stufen den Berg hinauf, zum eindrücklichen Savica Wasserfall. Der Weg führt der Schlucht entlang durch den Wald und ist auf jeden Fall machbar. Allerdings empfiehlt sich gutes Schuhwerk. Wieder unten bleibt noch Zeit für einen Kaffee, bevor die Fahrt dem See entlang nach Ribčev Laz führt. Dort verbringen wir eine gemütliche Mittagspause und haben genügend Zeit, auch die Füsse im Wasser zu baden. Nach diesen vielen Eindrücken geht es wieder zurück nach Bled, wo der Rest des Nachmittages zur freien Verfügung steht. Denn am heutigen Abend erwartet uns noch etwas ganz Besonderes. Nur wenige Kilometer von Bled entfernt, kommen wir in den Genuss eines lokalen Essens mit Begleitung durch eine Harmonika, ganz im Stil der Oberkrainer.

4. Tag | Sonntag, 14. April: Bled – Ljubljana – Portorož

Heute verlassen wir den wunderschönen Bleder See und machen uns auf in die Hauptstadt Ljubljana. Nach einer kurzweiligen Fahrt erreichen wir schon die malerische Studentenstadt. Bereits beim Aussteigen erwartet uns unser Stadtführer. Auf einer zweistündigen Tour erzählt er uns viel Wissenswertes über die Hauptstadt Sloweniens. Im Anschluss bleibt uns dann genug Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu entdecken und etwas zu Mittag zu essen. Der kurze Aufstieg zur Burg lohnt sich sehr, man hat einen tollen Ausblick über die Stadt. Allerdings hat es in der Burg selber auch sehr viele Touristen, weshalb sich ein Spaziergang auf dem Hügel ausserhalb der Burgmauern eher zu empfehlen ist. Das Wetter ist herrlich und so machen wir uns auch wieder auf zum Bus, der uns bis nach Portorož bringt. Aus der Ferne sehen wir bald auch schon das

Meer glitzern und unser Chauffeur Marinko bringt uns sicher hinunter an die Küste. Unser Hotel ist sehr gross, aber direkt am Meer gelegen und nur mit wenigen Schritten erreicht man bereits das Ufer. Nach einem kleinen Willkommensdrink geniessen wir gemeinsam das Abendessen am leckeren Buffet und fallen danach müde, aber glücklich ins Bett.

5. Tag | Montag, 15. April: Portorož – Piran – Marezige

Nach einem gemütlichen Start in den Tag, machen wir uns auf in das nur wenige Kilometer entfernte Piran. Unser heutige Reiseleiter Marko wird uns den ganzen Tag begleiten. Doch zuerst einmal führt er uns durch die engen Gassen Pirans. Schon auf der Fahrt in das Städtchen weiss er viel Interessantes zu erzählen und zielsicher führt er uns durch die malerischen Gassen in Piran. Von der Kirche, die auf einer kleinen Anhöhe steht, hat man dank dem strahlend schönen Wetter einen atemberaubenden Blick auf die Bucht von Portorož und Triest. Nach der etwa einstündigen Führung haben wir noch genügend Zeit, Piran selbst zu erkunden oder in einem der Cafés gleich am Meer zu entspannen, bevor die Fahrt weiter nach Koper geht. Dort erwartet uns nämlich eine kurze Führung durch die Produktion von Olivenöl. Im Anschluss dürfen wir natürlich das dort hergestellte Öl verköstigen. Die Produkte reichen von verschiedenen Ölen wie z.B. Orangenöl (am besten mit einer Kugel Schokoladenglacé zu geniessen) bis hin zu kosmetischen Produkten. Im Anschluss machen wir uns auf in das Hinterland von Koper, wo wir bei einem einmaligen Ausblick verschiedene lokale Weine degustieren. Der Abend steht dann allen wieder zur freien Verfügung, bevor morgen unser letzter Tag in Slowenien beginnt.

6. Tag | Dienstag, 16. April: Postojna – Lipica

Heute geht die Fahrt wieder etwas weiter ins Landesinnere, genauer gesagt nach Postojna. Hier erwartet uns das grösste Schauhöhlensystem Europas. Mit einem kleinen Zug werden wir in die Erde hineingebracht, es fühlt sich etwas an, als würde man auf einer kleinen Geisterbahn fahren. Allerdings ohne die Geister und ohne Erschrecken. Dafür mit einer einmaligen Sicht vorbei an Stalagmiten und Stalaktiten und durch riesige saalartige Höhlen. Nach dieser absolut tollen Fahrt geht es dann zu Fuss weiter. Unser Höhlenführer erzählt uns spannende Informationen rund um die Höhlen und ihre Entdecker. Nach dem Rundgang durch abwechslungsreiche Höhlen, die jede auf ihre ganz eigene Art besonders ist, geht es mit dem Zug wieder ans Tageslicht. Gleich nebenan erwartet uns dann ein leckeres Mittagessen. Frisch gestärkt, nehmen wir die Fahrt bis nach Lipica in Angriff. Die Region Lipica ist das Zuhause der Lipizzaner Pferden und genau diese werden wir besuchen. Auf dem Gestüt angekommen, werden wir von einer Mitarbeiterin über das Gelände geführt und dürfen uns die Stallungen und die berühmten Lipizzaner ansehen. Auch hier erhalten wir wieder spannende Hintergrundinfos zu der Zucht, der Ausbildung und natürlich auch zu den Pferden selbst. Nach dem Besuch des kleinen Museums geht die Fahrt dann wieder zurück nach Portorož, gerade noch pünktlich, denn nach einer Woche Sonnenschein pur, schlägt das Wetter nun um und ein Gewitter zieht auf. Doch wir hatten ausserordentliches Glück mit dem Wetter und vielleicht fällt einigen so der Abschied nun doch etwas leichter.

7. Tag | Mittwoch, 17. April: Portorož – Baden-Rütihof

Heute treten wir unsere Heimfahrt an. Bereits früh am Morgen geht es los, im Königsklasse-Bus Richtung Schweiz. Auch heute gibt es unterwegs wieder genügend Pausen während der langen Fahrt und so kommen wir schlussendlich wieder sicher zu Hause an. Es war eine sehr gelungene Reise, begleitet von einmaligem Wetter und vielen spannenden Eindrücken.

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