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Unser Markenbotschafter Bruno Kernen im Gespräch

03. November 2026

Weltmeister, Gastgeber und leidenschaftlicher Skifahrer: Bruno Kernen begleitet ausgewählte Skisafaris persönlich und gibt dabei nicht nur wertvolle Tipps auf der Piste, sondern auch Einblicke in seine Zeit als Spitzensportler. Im Interview erzählt er, was Skifahren für ihn heute bedeutet, warum ihn das Skisafari-Konzept begeistert und worauf sich Gäste unterwegs mit ihm besonders freuen dürfen.

Bruno, viele kennen dich als Weltmeister und durch das berühmte Kernen-S am Lauberhorn. Wie würdest du dich Gästen vorstellen, die dich noch nicht persönlich kennen?

Uff, gleich zum Anfang so eine schwierige Frage. Ich bin ein geselliger, «in die Jahre gekommener» Ex-Skifahrer, der immer noch leidenschaftlich gerne Ski fährt. Ich liebe die Natur, das Reisen und vermisse manchmal meine Heimat, das Berner Oberland.

Was bedeutet Skifahren für dich heute, nachdem es früher Beruf, Leidenschaft und Wettkampf zugleich war?

Es ist immer noch Liebe, Spass und Faszination. Wobei: Ich muss nicht mehr der Erste auf der Piste sein und bin in Sachen Pisten, resp. Schneebeschaffenheit, schon etwas wählerischer geworden. Auch geniesse ich heutzutage ein gutes Essen auf einer Sonnenterrasse mehr als früher. Das gehört irgendwie auch zu einem perfekten Skitag.

Was ist dir aus deiner Zeit als Skirennfahrer besonders geblieben, das dich bis heute prägt?

Da gibt es verschiedene Sachen, wenn nicht sogar unzählige. Wir waren über 200 Tage im Jahr unterwegs, meistens in den schönsten Skigebieten auf dieser Erde. Man lernte unterschiedliche Kulturen und Menschen kennen. Es war ein Privileg, Spitzensportler zu sein und sich mit den besten Skifahrern der Welt zu messen. Nur wer es schafft, sich klare Ziele zu setzen und diese minutiös sowie mit letzter Konsequenz zu verfolgen, kann wirklich Erfolg haben. Ich glaube, dies habe ich auch in meinen heutigen Job mitgenommen. Ebenso wie das Wissen, dass wir zu viel mehr fähig sind, als wir uns oft zutrauen. Oh, und fast hätte ich es vergessen: Geblieben sind mir auch zwei stark havarierte Knie.

Wie ist es dazu gekommen, dass du Markenbotschafter für unsere Skisafaris geworden bist?

Geplant war ursprünglich, dass ich euch an den Lauberhorn-Rennen begleite. Dies hat dann leider nicht geklappt, aber der Kontakt bestand und so hat das eine das andere ergeben.

Was hat dich an der Idee begeistert, unsere Gäste auf ausgewählten Skisafaris persönlich zu begleiten, und worauf freust du dich dabei am meisten?

Allein das Wort Safari sagt schon vieles aus. Innerhalb weniger Tage so viele Top-Skigebiete zu besuchen und zu geniessen: Welcher begeisterte Skifahrer möchte dies nicht erleben? Hinzu kommt, wie oben erwähnt, dass ich immer noch unglaublich gerne Ski fahre. Es macht mich glücklich, wenn ich diese Begeisterung und auch den einen oder anderen Tipp und Trick weitergeben kann.

Du warst bereits mit unseren Gästen unterwegs. Wie hast du diese Tage erlebt?

Es war ganz einfach sympathisch und angenehm, auch wenn Petrus etwas launisch war. Selbst in Kitzbühel sind wir viele Pisten gefahren, die ich noch nicht kannte. Ich glaube, dass die Streckenbesichtigung der berüchtigten Streif für viele Gäste ein Highlight war. Jeder, der selbst einmal dort hinuntergefahren ist, wird die nächste Kitzbühel-Abfahrt mit anderen Augen verfolgen.

Was bedeutet Gastgeber sein für dich persönlich, auf und neben der Piste?

«Safety first» ist das Credo. Aber natürlich ist es mir ebenso wichtig, dass jeder Kunde, unabhängig vom skifahrerischen Können, auf und neben der Piste Spass hat. Dazu gehört auch, dass ich nützliche Tipps zur Technik abgebe, falls dies denn gewünscht wird. Wenn jeder Gast am Abend gesund und glücklich ins Bett geht, habe ich mein Ziel erreicht. Da darf auch mal etwas Muskelkater dazugehören.

Viele Gäste freuen sich darauf, mit einem Weltmeister Ski zu fahren. Was dürfen sie erwarten, wenn sie mit dir gemeinsam auf der Piste stehen?

Die Leichtigkeit des Skifahrens zu entdecken, jedoch erst nach einem kurzen Aufwärmen. Aber natürlich gibt es auch viele Storys und Anekdoten aus meiner aktiven Zeit.

Eine Skisafari bedeutet: mehrere Skigebiete in einer Woche erleben, komfortabel verbunden per Bus. Was macht dieses Konzept aus deiner Sicht besonders reizvoll?

Zusammen in einer Gruppe einem Hobby nachkommen, das alleine ist schon Grund genug. Ich bin wirklich ein Fan dieses Konzepts.

Für welche Art von Skifahrerin oder Skifahrer ist eine Skisafari besonders geeignet?

Für Alt und Jung, für sportliche wie auch für Genuss-Skifahrer. Da es verschiedene Gruppen gibt, eingeteilt nicht nach dem Können, sondern vielmehr nach dem Tempo, kann sich jede und jeder anmelden. Wer am Mittag zum Beispiel genug hat, kann problemlos einen ruhigen Nachmittag machen. Die Gäste sind in den Ferien und sollen sich auch so fühlen.

Wenn die Gäste nach der Reise nach Hause fahren: Woran sollen sie sich besonders erinnern?

An wunderschöne Pisten und perfekte Schwünge, an verschneite Winterlandschaften und an einen rundum glücklichen und erlebnisreichen Urlaub. Vielleicht hat der eine oder andere Tipp genützt und man fühlt sich als besserer Skifahrer und möchte am liebsten beim nächsten Hahnenkamm gleich selbst am Start stehen. Vor allem aber sollen sie sich schon wieder auf die nächste Skisafari freuen. Dann habe ich mein Ziel erreicht.

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