Vom Naturparadies Altmühltal

Bayrische Gastfreundschaft, schmucke Städtchen, flache Velotouren und Abends ein Sprung in den erfrischenden See: Das verspricht unsere Veloreise im Altmühltal. Ganz komfortabel ab dem Standorthotel am Brombachsee erkundet unsere Veloreisen-Testerin, Brigitte Langhart, das Naturparadies Altmühltal. Natürlich auf dem Velo...

Bericht von Brigitte Langhart

02.-07.07.2017, Velo-Standortreise Naturparadies Altmühltal

Reiseprogramm

Zusammen mit dem Reiseprogramm erhalte ich eine Landkarte der ganzen Region von Franken und Bayern und zeichne mit dem Leuchtstift die beschriebenen Velorouten ein. Zwar informieren uns die Reiseleiter über die Tagesstrecken und zeigen uns auf der Karte wo wir durchfahren. Ich mache mir zusätzlich gerne meinen eigenen Plan, so habe ich die bessere Orientierung. Immerhin fahren wir je nach Gruppe in den kommenden 6 Tagen (5 davon mit Velotouren) zwischen 220 bis 300 km mit dem Velo. Die Tagesprogramme sind gespickt mit Stadtführungen und einer Bootsfahrt auf der Donau. Nicht zu kurz kommt auch die Zeit zum Nichtstun und den Brombachsee geniessen. Hier geht’s zum detaillierten Tagesbericht.

Unterkunft & Essen

Da es sich um eine Standortreise, mit nur einem Hotel handelt, logieren wir immer am selben Ort: im Strandhotel Seehof am Kleinen Brombachsee in Langlau. Wir sind unisono begeistert von der Vielfalt und der Qualität des Essens. Auch das Frühstücksbuffet ist eine wahre Augenweide. Das stets freundliche und zuvorkommende Personal punktet ebenfalls bei allen. In den geschmackvoll eingerichteten, grosszügigen Zimmer fühlen wir uns pudelwohl.

Chauffeur & Reiseleiterteam

Unser Chauffeur Marcel ist ein sehr umsichtiger, geübter Fahrer. Er ist stets fröhlich und geht unkompliziert auf Wünsche der Gäste ein. Einfach Top! Ihn begleiten vier Veloreiseleiter: Hauptreiseleiter Rolf (der die Gruppe souverän und mit Weitsicht führt), Bruno, der seit vielen Jahren im Einsatz steht und Kurt. Kurt ist ein neuer Veloreiseleiter, der die Tour während dieser Tage kennenlernt und bereits in der folgenden Woche mit einer eigenen Gruppe unterwegs sein wird. Der lokale und ortskundige Veloreiseleiter Günter Faig wird bereits im Vorfeld sehr für sein riesiges Wissen gerühmt. Die Vorschusslorbeeren sind nicht umsonst verteilt. Ob zu Fuss auf Stadtführung oder unterwegs mit dem Velo: Günter kennt die schönsten Plätze und immer eine Anekdote dazu. Er ist es auch, der die Stadtführungen in Eichstätt, Nürnberg und Rothenburg ob der Tauber durchführt. Für 30 Personen präsent und gut hörbar zu sein ist dabei nicht immer ganz so einfach und verlangt viel von seinem Stimmorgan.

Die Velogruppen

In drei Gruppen aufgeteilt, nehmen wir die bevorstehenden Kilometer unter die Räder: einmal als sportliche Gruppe, zweimal als gemütliche Velowanderer. Normale Velos und E-Bikes gemischt. Als Veloreisen-Testerin fahre ich in jeder Gruppe einmal mit. Mir fällt auf, wie viel Fingerspitzengefühl der Job als Reiseleiter benötigt. Für die einen ist es zu schnell, für die anderen zu langsam, die einen wünschen mehr Fotopausen, die anderen wollen lieber zufahren. Auch die eine oder andere Baustelle macht den Reiseleitern die Arbeit nicht gerade einfacher. Trotz aller Hindernisse: nach einer Woche findet jede und jeder sein Plätzli und der Stimmung tut auch ein Sprutz Regen am letzten Tag kein Abbruch.

Diese Reise empfehle ich für

Das Altmühltal und Umgebung bietet uns mehrheitlich flach angelegte Velowege und nur wenige Schotterwege. Entlang dem Donau-Kanal fährt es sich auch ohne E-Bike fast wie von selbst. Wer zudem gerne immer im selben Hotel logieren möchte, also eine Standortreise bevorzugt, ist im ausgezeichneten Seehotel direkt am Kleinen Brombachsee hervorragend aufgehoben. Die gemütlich fränkisch-bayrische Einrichtung hat einen ganz besonderen Charme. Wir genossen das abendliche Flanieren oder Baden im See, aber vor allem auch das leckere Essen aus der Hotelküche.

Bericht zu den einzelnen Tagesetappen lesen

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