Veloreiseleiter-Portrait Urs Leuenberger

Veloreiseleiter bei Twerenbold bin ich eher zufällig geworden. Ich geniesse auf den Reisen besonders die Begegnungen mit vielen interessanten und aufgestellten Menschen. Mit dem Velo ist das Erleben eines fremden Landes noch intensiver als durch die Scheiben eines Busses. Ich kann es nur jedem empfehlen.

Über mich:

Ich wohne in Widen, bin verheiratet, habe 3 erwachsene Kinder und 5 Enkel. Von Beruf bin ich Meisterlandwirt mit einem eigenen Hof, den ich seit 2012 verpachtet habe. Bis Ende Januar 2020 war ich im Aussendienst tätig (Beratung, Planung und Verkauf) für Stalleinrichtungen für Pferde und Kühe. Jetzt konzentriere ich mich voll auf die Veloreisen, neben einigen ehrenamtlichen Verpflichtungen. Früher war der Pferdesport (Springreiten) ein grosses Hobby von mir. Heute ist es vor allem Velofahren, Politik, Skifahren und Bogenschiessen.

Wie bin ich Veloreiseleiter geworden?

Das war eher Zufall. Ein ehemaliger Grossratskollege, der auch Veloreiseleiter bei Twerenbold war, hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass wieder Veloreiseleiter gesucht werden. Ausserdem kamen meine Schwägerin und mein Schwager begeistert von der Veloreise durchs Altmühltal zurück und haben mich ermuntert mich zu bewerben.

Welches sind meine Lieblingsdestinationen bzw. wo kenne ich mich gut aus?

Bisher kenne ich zwei Destinationen sehr gut. Es sind zwei total unterschiedliche Gebiete, die beide ihren besonderen Reiz haben: Ijsselmeer und Sardinien. Holland ist sehr flach, sehr gepflegt und modern, super Velowege und eine erstklassige Unterbringung auf der Excellence Countess. Sardinien ist sehr wild, hügelig und mit südländischem Flair.

Mein Geheimtipp?

Sardinien mit dem Velo zu entdecken, ist auf jeden Fall ein Geheimtipp. Mit seiner abwechslungsreichen Landschaft, den wunderbaren kleinen Dörfern und Städten, Bergen und Meer, bietet die Insel für jeden etwas. Die Strassen sind grösstenteils sehr verkehrsarm. Zum Teil asphaltiert, zum Teil Naturstrassen. Auf Sardinien kann man velofahren wunderbar mit kulinarischen Genüssen kombinieren. Es gibt unterwegs wunderbare sardische Restaurants mit köstlichen lokalen Spezialitäten.

Was finde ich an Veloreisen mit Twerenbold besonders toll?

Vor allem geniesse ich die Begegnungen mit all den aufgestellten und interessanten Gästen. Ausserdem schätze ich die von A-Z professionelle Organisation. Das Erleben eines fremden Landes mit dem Velo ist noch intensiver als durch das Fenster eines Busses.

Ein spezielles Erlebnis auf einer Twerenbold Reise, das mir in Erinnerung blieb…

Eine Dame wollte bereits am ersten Tag wieder abreisen, da sie mit der hügeligen Landschaft überfordert war. Nachdem wir sie, nach langen Gesprächen, überzeugt hatten auf ein E-Bike umzusteigen, war sie vollauf glücklich. Im Nachhinein hat sie sich für unsere Hartnäckigkeit bedankt.

Jedesmal wieder ein spezielles Erlebnis ist es, wenn wir auf Sardinien am zweiten Tag zum ersten Mal das Meer erreichen und daran entlangfahren. Die Gäste sind allesamt voll begeistert.

So bereite ich mich jeweils auf eine kommende Reise vor….

Ich fange immer schon frühzeitig mit den Reisevorbereitungen an. Zuerst trage ich Wissenswertes über die Destinationen zusammen. Dann studiere ich die Route und programmiere das Navigationsgerät. Wenn ich die Reiseunterlagen erhalten habe, stelle ich mir meine persönliche Tabelle zusammen, um einen Überblick zu bekommen, wie die Gruppe zusammengestellt ist.

Was hast Du auf einer Veloreise immer dabei?

Auf den Veloreisen habe ich erfahrungsgemäss immer zu viel dabei. Nicht fehlen dürfen sicherlich Navis, Karten, Verbandszeug, Werkzeug usw., aber auch Sonnencreme und Badesachen.

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